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Forschung nach Wirtschaftsinteressen

Forschung nach Wirtschaftsinteressen

Sollte die Forschung in den Unis privatisiert werden?

Kann man Erfindungen und wissenschaftliche Errungenschaften mittels Leistungsdruck herbeiführen?

von am 15.10.2006

Kann man, wenn man Spass dran hat!

Ist manchmal auch nicht verkehrt. Ich hab die Professoren satt, die ihren Arsch auf Kosten anderer platt sitzen und ihre Patente alle 10 Jahre rausbringen. Für was? Na klar für sich selbst. Dafür werden die Klausuren billig zusammengewürfelt und bocklos bewertet. Zum Glück ist es bei mir vorbei und ich muss nicht mehr solchen Unsinn ertragen zumindest nciht jeden Tag.

von af80 am 12.10.2006

Es gibt Wissenschaftler die eben nicht alle halbe Jahre mit scheinbar neuen Publikationen bspw. daherkommen, sondern eben etwas länger brauchen, um dann aber etwas Bahnbrechendes zu entdecken. Diese W. würden allerdings vorher wegrationalisiert

von am 12.10.2006

An der TU gibts zu diesem Thema dieses Semester ein Seminar:

" Wissenschaft gilt – insbesondere in den Geistes- und Sozialwissenschaften – immer noch als eine Entität, die nach ihren eigenen Gesetzen funktioniert und sich auch selbst kontrolliert. Wissenschaft braucht Denkfreiraum, nur dann kann sie produktiv arbeiten, so verteidigen Wissenschaftler bis heute ihre privilegierte Stellung.
Schaut man sich aber die Entwicklung der Wissenschaft genauer an, dann gab es in den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fächern diese Trennlinien nicht. Wissenschaftliches Denken und wirtschaftliches Handeln vereint sich oft genug in einer Person, die gleichzeitig als ausgezeichneter Wissenschaftler wie auch als erfolgreicher Unternehmer arbeitet. Wissenschaftliches Arbeiten orientiert sich in diesen Fächern an Orientierungskomplexen, die weit über die eigene Fachgemeinschaft hinaus geht und die Wissenschaft aus unternehmerischen Motiven betreibt, um damit theoretisch anspruchsvolle Ergebnisse zu produzieren.
Im Seminar sollen Beispiele für wissenschaftliches Selbstverständnis gefunden werden, das sehr stark durch den Entrepreneur-Gedanken geprägt wird. Wie denken und arbeiten solche Menschen? Welche Disziplinen und Fächer werden von einem solchen Verständnis geprägt und welche Einrichtungen fördern solchen Orientierungen wie erfolgreich operieren solche Menschen in diesen beiden Welten? Ist dies ein neuer Trend oder gibt es historische Kontinuitäten?
Ziel des Seminars ist es, das Verständnis von moderner wissenschaftlicher Arbeitsweise auszuweiten und den empirischen Gegebenheiten anzupassen. Damit lassen sich auch die aktuellen Debatten um die Qualitätssicherung von Forschung und Lehre angemessener führen."

Mehr dazu im Vorlesungsverzeichnis:

https://lsf.zuv.tu-berlin.de/qisserver/servlet/de.his.servlet.RequestDispatcherServlet?state=wsearchv&search=2&veranstaltung.veranstid=58469

von freshmeat am 13.10.2006

Danke für die Info - kann nur leider nicht hingehen

von am 15.10.2006

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